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Ganz einfach Unsinn: H.C. Strache

Der durch den Lauschangriff von Ibiza gestürzte FPÖ-Chef H.C. Strache versucht erstaunlicherweise seine ehemaligen Parteifreunde an Russlandfreundlichkeit noch zu überbieten. Da wir nichts Genaueres über das Warum wissen, lassen wir alle dunklen Vermutungen darüber beiseite, was da dahintersteckt. Festhalten muss man aber doch: Die vielen Schweinereien, die Strache von linken Fallenstellern und beamteten Staatsanwälten angetan worden sind, und die ihn an den Rand der Pleite gebracht haben, rechtfertigen nicht den Unsinn, den er dabei von sich gibt.

So hat er behauptet, in der Ostukraine seien 20.000 Russen ermordet worden. Was absurd ist. Die russischen Propagandaseiten, die er nachplappert, vermischen da bewusst die Dinge. In der Ostukraine sind nach UN-Zählung zwischen der russischen Invasion 2014 und der Invasion des Vorjahres rund 4000 Zivilisten durch die Kampfhandlungen ums Leben gekommen. Das waren alles ukrainische Staatsbürger welcher Sprache immer. Und alle restlichen Opfer waren Soldaten – unter ihnen eben auch viele der einmarschierten Russen. Außerhalb der Kriegsaktionen sind überhaupt keine größeren Tötungsaktionen bekannt.

So hat Strache auch behauptet, dass in der Ukraine vor dem Krieg die russische Sprache verboten worden sei. Was bis heute nicht der Fall ist. Davon habe ich mich vor drei Jahren bei einer Reise durch die Ukraine auch selbst überzeugen können. Auch Präsident Selenskij hat Russisch als Muttersprache und niemand hat sie ihm verboten. Allerdings haben viele Ukrainer aus Verachtung für die Invasoren selbst begonnen, die Sprache zu wechseln. Aber es gibt auch heute noch Schulen, die russisch unterrichten (sofern halt Straches Freunde die Schulen noch nicht zerbombt haben).

 

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