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Niki zum Quadrat: eine Gleichung voller Wunder

Das hat alle Zutaten, ab sofort vom kabarettistischen wie auch zum justiziellen Dauerthema zu werden: Niki Lauda bekommt eine der ehemals von ihm gegründeten Fluglinien zurück, obwohl er sie vor Jahren verkaufen hat müssen, und obwohl diese in den letzten Monaten schon zweimal scheinbar fix an jeweils andere Käufer gegangen war. Jetzt auf einmal soll dieses Niki zum Quadrat funktionieren.

Da braucht es keinen großen Mut, um zu wetten, dass das noch auf zahllosen Ebenen ein Nachspiel haben wird. Dass da noch viele zur Stunde unbekannte Aspekte ans Tageslicht kommen werden.

Gewiss: Es ist legitim, sich zu freuen, dass es jetzt angeblich wieder eine österreichische Fluglinie in österreichischem Besitz geben soll – nachdem deutsche und arabische Investoren viel Geld an der selben Linie verloren haben.

Aber ebenso gewiss ist, dass es strikt rechtswidrig wäre, wenn es in irgendeiner Form eine Bevorzugung des Niki Lauda gegeben haben sollte. Man kann für Verkehrsminister Hofer nur hoffen, dass er sich nicht dieses Fehlers schuldig gemacht hat. Man kann für Gericht und Insolvenzverwalter nur hoffen, dass sie sich bewusst waren, dass jetzt einige der besten Anwälte Europas den Deal noch zu knacken versuchen werden.

Natürlich aber kann es auch eine harmlose und positive Erklärung für diese seltsame Entwicklung geben: Dass Niki Lauda und der mit ihm verbündete große Reiseveranstalter in den letzten Tagen so viel mehr Geld als alle anderen Interessenten geboten haben, weil sie die plötzliche Eingebung zu einer sensationellen Business-Idee hatten, auf die bisher niemand gekommen war …

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