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Warum jetzt, Herr Mitterlehner?

Der ÖVP-Obmann tritt von allen Funktionen zurück. Und er tat dies in seiner ehrlichsten öffentlichen Erklärung, die er je abgegeben hat. Er hat nur eines nicht gesagt: Warum jetzt? Warum erst jetzt, Warum schon jetzt? Einige Stänkereien zwischen ÖVP-Innenminister und SPÖ-Bundeskanzler können ja wohl nicht ein ausreichender Anlass dazu gewesen sein. Und die Stänkereien eines ORF-Moderators können das erst recht nicht sein.

Aber jetzt nützt der Rücktritt weder Partei noch Land. Wäre Mitterlehner noch ein Jahr geblieben, dann hätte er beiden einen Dienst erwiesen. Und wäre zu einem großen alten Mann geworden.

Subjektiv ist freilich der Rücktritt verständlich. Der Mann hat die Zerreißprobe zwischen Koalitionsloyalität zu einem seit einem Jahr wahlkämpfenden Partner und dem wachsenden Frust in Partrei und Bevölkerung ob des Stillstandes nicht ausgehalten. Er hat letztlich die Interessen beider zugunsten der Vorteile geopfert, die er zweifellos für seinen eigenen Ressortbereich erzielen hat können (womit keine persönlichen Vorteile gemeint sind!).

Warum jetzt: Diese Frage stellt sich aber auch beim wohl spannendsten Satz des Mitterlehner-Rücktritts. Er hätte jetzt am liebsten ein Volksbegehren für einen objektiven ORF eingeleitet. Wie toll und notwendig wäre das gewesen! Warum nur hat er sich nicht getraut? Warum hat er immer Angst vor den Linken gehabt, die fast das ganze Land unter Kontrolle gebracht haben? Vor allem auch den ORF und die meisten anderen Medien!

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