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Goethes Gesammelte Werke wirken als Kurzbroschüre, wenn man sie mit den zahllosen Beschlüssen, Versuchen, Plänen, Strategien der EU vergleicht, der neuen Völkerwanderung Herr zu werden. Jedoch: Goethes Werke wurden zu Bestsellern, die EU-Projekte wurden und werden zu Rohrkrepierern.
Um nicht missverstanden zu werden:
Von all diesen Vorhaben wird in Europa schon unendlich lange bei allen möglichen Konferenzen geredet. Getan und umgesetzt wurde herzlich wenig.
Aber das ist letztlich ziemlich egal. Denn es ist ohnedies eine Illusion, sich von diesen Projekten eine spürbare Reduktion des ungerufenen Masseneinmarsches zu erwarten. Jeder Hot Spot wird umgangen werden, da man eine Seegrenze nicht absperren kann. Schmuggler, Schlepper und Migrationswillige haben entdeckt, dass es zahllose Wege nach Europa gibt – und sei es mit dem Fahrrad von Russland durch den Polarkreis nach Norwegen.
Die Türkei wie Afrika haben jetzt gelernt, dass man viel Geld von Europa erpressen kann. Was sie nun hemmungslos tun. Dennoch wird auch die Bestechung der dortigen Regierungen nicht mehr viel dabei helfen, die vielen Wege der Menschenschmuggler abzudichten. Es wird nicht gelingen, viele Afrikaner wieder nach Afrika abzuschieben.
Polizeiprofis können über diese Vorstellung nur verzweifelt den Kopf schütteln: Es wird bei vielen illegalen Einwanderern nicht einmal gelingen, das ursprüngliche Heimatland herauszufinden, in das man sie abschieben könnte. Andere lassen sich vor der Abschiebung als Drogendealer oder Prostituierte erwischen oder geben sich als Homosexuelle aus – was sie auf Grund der linken Judikatur europäischer und österreichischer Höchstgerichte vor einer Abschiebung schützt. „Humanitäre“ – also von Steuergeldern lebende – Asylantenbetreuer werden jedes einzelnen Abschiebeverfahren unendlich in die Länge ziehen. Und selbst noch nach der Landung mit einem Grüppchen letztlich doch zur Abschiebung Verurteilter werden sich in vielen afrikanischen Ländern trotz aller Verträge Beamte und Polizisten mit den absurdesten Ausreden gegen eine Rücknahme abgewiesener Asylwerber wehren – schon allein um Bestechungsgelder zu lukrieren. Oder weil sie von anderer Seite bestochen worden sind.
Solange Europa nicht das einzige tut, was hilft, wird mit Sicherheit der Millioneneinmarsch weitergehen. All die in der EU und den Mitgliedsländer-Regierungen diskutierten Ideen verschwenden zwar unendlich viel Energie, Zeit und Geld. Aber letztlich halten sie nur die wirklichkeitsfremde Illusion aufrecht, dass es leichte, nette, von niemandem opponierte Wege gäbe, um den Massenzuzug wieder zu stoppen.
Aber das wird nicht mehr gelingen, seit Deutschland, Österreich und Schweden die Willkommenskultur ausgerufen haben. Jetzt wird auch deren Rücknahme nicht mehr helfen. Jetzt ist - auf gut österreichisch - die Kuh aus dem Stall. Jetzt kann man nicht mehr zum Vorzustand zurückkehren. Jetzt gibt es für viele Millionen – keineswegs nur Syrer – freiwillig kein Halten mehr, solange die Lebensumstände in Europa auch nur irgendwie besser sind als für die meisten anderen Erdenbürger.
Das einzige, was helfen würde, sind Maßnahmen, die erstens bei Gutmenschen zu entsetztem Aufschreien führen; und die zweitens mit robusten rechtlichen Konstruktionen den Immigrations-Fanatismus einiger Höchstgerichte stoppen.
Es sind Maßnahmen, in denen auch das Wort „Gewalt“ nicht verpönt ist. Es sind Maßnahmen, die vor allem darin bestehen müssten, dass absolut jeder illegal Eingereiste auch gegen seinen Willen in sichere Lager an der Außengrenze oder außerhalb derer gebracht wird. Zwar würden dem wohl – wie in Australien und Ungarn – drei Viertel der Europäer zustimmen, aber keine Regierung zwischen Großbritannien und den Reformstaaten in Osteuropa traut sich, solche Maßnahmen auch zu realisieren. Zu sehr fürchtet sie sich
Aus dieser vielfachen Angst haben viele Staaten lieber ihre Souveränität aufgegeben. Und unternehmen nichts mehr, sie zurückzuholen. Dabei würde das mit Sicherheit binnen weniger Wochen die Völkerwanderung stoppen.
Aber statt dessen langweilen uns Europas Politiker immer weiter mit ihren Rohrkrepierern.