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Über Geld spricht man nicht

Es ist überstanden. Die hyperventilierenden ORF-Vertreter können wieder ruhiger atmen, in den Nachrichten-Sendungen werden wieder Nachrichten die Dauer-Dampfwalze Song Contest ersetzen (optimistisch gedacht). Der ESC-Spuk ist vorüber. Ein Detail am Rande sollten wir aber in Erinnerung behalten: Michael Häupl sprach einmal die ganze Wahrheit.

Bei der Presseführung über die Stadthallenbühne zu Beginn der ESC-Woche sinnierte der Bürgermeister, dass der Song Contest doch als permanente Einrichtung in Wien bleiben sollte. Ob das überhaupt finanzierbar wäre? Mit solchen Kinkerlitzchen gibt sich ein Michael Häupl nicht ab, denn sein Credo ist: „Über Geld spricht man nicht, Geld hat man.“
Das sagt der Bürgermeister einer Stadt, in der nicht mehr genug Geld für die Spitalsärzte da ist. In der der Heizkostenzuschuss für Bedürftige abgeschafft werden musste. In der ständig die Gebühren erhöht werden müssen. Die sich trotzdem explosionsartig weiter verschulden muss.
Es braucht nicht immer einen Hypo-Skandal, damit ein Bundesland vor der Pleite steht. Es reicht auch die von Häupl und seiner rot-grünen Mannschaft praktizierte Nonchalance: „Geld hat man.“ Unser Geld. Leider.

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