Der Wählerwille spielt keine Rolle mehr

Autor: Andreas Tögel

Die Landstraße darf nicht Mariahilf werden!

Autor: Christian Ebner

Andreas Babler: Das Geschäft mit der Empörung

Autor: Daniel Witzeling

Das Sparpotenzial bei der Migration

Autor: Peter F. Lang

„Aufstieg und Fall Europas“ oder „Exil und Rückkehr“?

Autor: Alexander Jansa

Es ist das Mittelmaß, das unsere Demokratie langsam aber sicher zerstört

Autor: Christian Klepej

Digitaler Euro heißt Schritt für Schritt das Bargeld abschaffen

Autor: Elisabeth Weiß

Die Macht-Kartelle

Autor: Josef Stargl

Das Milliarden-Business der sogenannten Hilfsorganisationen

Autor: Peter F. Lang

Geänderter Zeitgeist: Kanonen statt Butter!

Autor: Andreas Tögel

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Fußnote 411: Der Papst und die Pille

Während derzeit jede in Rom kursierende Latrinenparole von allen Boulevardzeitungen dieser Welt in vollem Ernst als Indikator für Gründe des Papstrücktritts oder die Person des Nachfolgers rapportiert wird, hat sich in der Kirche an ganz anderer Stelle mehr verändert als in der Summe der letzten Jahrzehnte.

Die deutschen Bischöfe haben die Verabreichung der sogenannten "Pille danach" erlaubt, damit etwa nach Vergewaltigungen die Befruchtung des Eis verhindert werden kann. Damit aber ist in Wahrheit eine Kopernikanische Wende in der gesamten Empfängnisverhütungs-Politik der katholischen Kirche eingetreten. Denn damit ist zum erstenmal eine nicht natürliche Methode der Empfängnisverhütung akzeptiert worden. Wenn aber nun diese eine Methode kirchlich legalisiert worden ist, dann werden die harmloseren Methoden wie Pille oder Spirale von niemandem mehr auf den Index gesetzt werden können. Der Anlass war der aufsehenerregende Fall einer Frau, der von zwei katholischen Spitälern nach einer Vergewaltigung die Pille danach verweigert worden ist. Freilich fällt auch der Zeitpunkt auf: Die Entscheidung der deutschen Bischöfe fällt genau mit dem Zeitraum zusammen, da in Rom keine starke Führung am Werk ist. Ob da noch etwas zurückgedreht werden wird?
 

zur Übersicht

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2025 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung