Ein neuer Sheriff ist in der Stadt

Autor: Andreas Tögel

Wozu noch FPÖ wählen? Eine Replik

Autor: Wilhelm Brauneder

Ist wirklich das Internet schuld am Terror?

Autor: Karl-Peter Schwarz

Allzuviele Chancen, uns aus der Krise zu bringen, wird es nicht mehr geben

Autor: Christian Klepej

Wozu noch FPÖ wählen?

Autor: Lothar Höbelt

Jetzt oder nie!

Autor: Andreas Tögel

Atomenergie: Österreich, wache auf!

Autor: Gerhard Kirchner

Zölle – Werkzeuge des Handelskrieges

Autor: Andreas Tögel

Asylvorschriften neu interpretieren!

Autor: Peter F. Lang

(Alternative) Medien: Das Medium ist die Massage

Autor: Daniel Witzeling

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Fußnote 56: Die anti-schwule Kammer

Alle vier Fraktionen werben vor der Wiener Wirtschaftskammerwahl um die Stimmen der Homosexuellen.

Warum auch nicht? Freilich ist es mehr als zweifelhaft, dass etwa Schwarz und Blau mit diesem Argument punkten können. Was natürlich nicht heißt, dass schwulen Unternehmern ganz anderes viel wichtiger ist: die (angeblich noch immer vorhandene) marktwirtschaftliche Orientierung dieser beiden Parteien gegenüber dem ständig demonstrierten Staatsinterventionismus und Hochsteuer-Fanatismus der betont schwulenfreundlichen Grünen und Roten. Wirklich bedenklich ist aber ein ganz anderer Punkt: Alle vier verlangen eine "Anti-Homophobie-Kampagne" der Kammer. Das ist mehr als befremdlich: Wenn Kammergeld wirklich für eine solche den Zwecken einer Wirtschaftskammer total fremden Kampagne zur Verfügung gestellt werden sollte, dann rückt dadurch das Thema Pflichtmitgliedschaft wieder mit besonderer Intensität ins Zentrum. Ganz abgesehen davon, dass wirklich liberale Menschen niemals Sympathien für Kampagnen zur Änderung von Einstellungen haben können, selbst wenn sie keine Zweckentfremdung von mit Staatsgewalt eingetriebenen Abgaben bedeuten würden. Denn solche Kampagnen unterscheiden sich nur marginal von Versuchen der Gehirnwäsche und einer Einschränkung der Meinungsfreiheit. Mit anderen Worten: Unternehmer, die persönlich etwa das Überhandnehmen öffentlicher schwuler Propaganda als bedrohlich für Gesellschaft und Familie ansehen, müssen eine Kampagne finanzieren, in denen sie selbst als böse Menschen erscheinen.

zur Übersicht

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2025 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung