Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung.
Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung.
Die Liberalen lassen keinen Zweifel und keine Zwischentöne mehr über die Frage zu, wer für das Scheitern der Regierungsverhandlungen verantwortlich ist. Während die SPÖ-Experten fast gelobt werden, wird der SPÖ-Vorsitzende scharf attackiert. Dieser sei "mehrfach cholerisch und destruktiv" geworden, und er habe Einigungen wieder zurückgenommen. "Seine Führungsschwäche und Unberechenbarkeit machten eine Einigung unmöglich."
Es ist wie Weihnachten: Täglich geht jetzt ein Wunsch des Tagebuchs in Erfüllung. Nach Jahren ignorierter Ratschläge hat sich die Österreichische Volkspartei jetzt endlich in höchster Not entschlossen, die Tür Richtung FPÖ wieder zu öffnen. Zumindest ein paar Zentimeter. Sie hat sich nach dem Rücktritt von Bundeskanzler und Parteichef Karl Nehammer mit dem bisherigen Generalsekretär Christian Stocker einen neuen geschäftsführenden Parteiobmann gegeben und sich gleichzeitig grundsätzlich bereit zu Regierungsverhandlungen mit der FPÖ gezeigt, die als erste bei den Septemberwahlen durchs Ziel gegangen war, mit der aber bisher niemand koalieren wollte. Nehammer muss sich wohl heute noch ärgern, dass er nicht einem weiteren Rat des Tagebuchs gefolgt ist, nämlich dass die Rechtsparteien so wie Italien im Dreieck Meloni-Salvini-Berlusconi schon vor der Wahl gesagt haben: Wir werden koalieren. Und wer von uns am meisten Stimmen hat, wird Regierungschef. Dann wäre er nämlich weiterhin Bundeskanzler.
Es mutet fast schon unheimlich an, dass schon wieder Wünsche in Erfüllung gehen, die das Tagebuch ans neue Jahr gerichtet hat. Dass ein Parteichef abtritt, dass die Zweier-Koalitionsverhandlungen mit Andreas Babler, die ich gestern hier als Harakiri bezeichnet habe, noch weit schneller geplatzt sind als die Verhandlungen zu dritt. Schon seit dem letzten Frühjahr war hier immer wieder zu lesen, dass es der größte Fehler des anständigen, aber politisch schwer überforderten Karl Nehammer gewesen ist, ständig eine Kooperation mit der FPÖ des Herbert Kickl auszuschließen. Das hat ihm zuerst ein fürchterliches Wahlergebnis eingebracht und jetzt den weiteren Abstieg und den Verlust aller politischen Ämter. Trotzdem wird es vorerst – vorerst! – zu dem von vielen ersehnten (und vom ORF panisch befürchteten) Einstieg von Sebastian Kurz noch nicht kommen. Er wartet ab, ob es zu Neuwahlen kommt und würde erst dann wieder in die Politik einsteigen. Hingegen hat jetzt ein anderes ebenfalls oft und leider nur im Tagebuch aufgestelltes Verlangen dramatisch an Realisierungs-Wahrscheinlichkeit gewonnen.
20.000 Niederländer hatten sich der NSDAP und/oder den deutschen Streitkräften angeschlossen.
Mit großem medialen Getöse haben sich Armin Wolf und in seinem Gefolge weitere prominente Vertreter der linksgrünen Meinungsblase Anfang November vergangenen Jahres von der Social-Media-Plattform X (vormals Twitter) verabschiedet. Neben Wolf wechselten auch Florian Klenk ("Falter"), Ingrid Brodnig (selbsternannte Hass-Expertin), Stefan Kappacher (ORF), Barbara Toth ("Falter"), Euke Frank (Armin Wolfs Gattin), Dieter Bornemann (ORF), Corinna Milborn (Puls4) und andere von X zu BlueSky.
Die sehr eng mit dem Wiener Rathausimperium verquickte Kronenzeitung behauptet, nur die Wiener SPÖ habe den Ausstieg Bablers aus den Verhandlungen verhindert.
Die deutsche Noch-Ministerin Paus hat jetzt mit zahlreichen linken Vereinen deren Finanzierung auf acht Jahre vereinbart.
Schon nach wenigen Stunden ist der erste meiner Wünsche ans neue Jahr in Erfüllung gegangen (köstlicherweise war es der mit der Zahl 13 versehene Wunsch). Nach dem Rückzug der Neos ist wohl nicht nur diese Dreierkoalition, sondern auch das gesamte Projekt einer Regierungsformel tot, bei der auch die Babler-SPÖ mit am Regierungstisch sitzt. Dass Schwarz und Rot es jetzt vorerst dennoch ohne Neos versuchen, ist verantwortungsloses Harakiri. Haben sie doch zusammen nur einen einzigen Parlamentssitz mehr als Blau, Pink und Grün. Haben sie doch bei den Umfragen inzwischen gar nur noch 40 Prozent – ebenfalls zusammen.
Die neuen Machthaber verweigerten der angereisten deutschen Außenministerin den Handschlag – obwohl sie eigentlich wirtschaftlich und politisch dringend die Unterstützung durch Deutschland und die EU bräuchten.
Amerikas oberster Gesundheitsfunktionär sieht sieben bösartige Krankheiten mit Alkoholkonsum verbunden. auch hier.
CSU fordert Zurückweisungen an den Grenzen, Rückkehr der Syrer, "Schutzgewährung in Drittstaaten", und die Knüpfung eines Bleiberechts für Migranten an ein auskömmliches Einkommen. Sowie: "Wer ein Verbrechen begehe oder "vorsätzlich mehrfach straffällig" werde, müsse Deutschland verlassen.
Klagenfurter Bürgermeister sendet Signale Richtung FPÖ aus – und verliert Mehrheit und Amt.
Neos-Chefin Meinl-Reisinger gibt auf - und hat nur für Nehammer und Wöginger gute Worte. Machen ÖVP und SPÖ alleine weiter?
Wie sich unsere beiden größten Nachbarn nach ein paar Jahren Linksregierung verändert haben.
Wenn der ORF an einem einzigen Tag gleich viermal viele Zuseher in fassungslose Empörung treibt, dann müsste man sich eigentlich auch in der ÖVP in den eigenen Hintern beißen, weil deren Medienministerin ja diesem agitatorischen Verein mit der gesetzlichen Absicherung durch die Zwangsgebühren das üppige Überleben gesichert hat. Müsste man – hätte die ÖVP noch so etwas wie eine eigene Medienbeobachtung und einen Überlebenswillen als Partei, der in mehr besteht als einem ständigen Nein zu Kickl.
Schon wieder teurere Parktarife. Parkscheine werden nach sechs Monaten ungültig und wertlos. Und Richter der Zadic-Justiz haben diese Methode für rechtens erklärt ...
Die Silvesternacht ähnelte in einigen deutschen wie österreichischen Städten einer Generalprobe für einen Krieg. Wenn migrantische Jugendliche "Silvester-Raketen" regelmäßig direkt auf Polizisten feuern, dann ist das ein symbolisches Fanal für das, was uns bevorstehen könnte. Wenn unsere "Informations"-Medien, vor allem die Zwangsgebühren kassierenden, offenbar nur noch dann über Terroraktionen berichten, wenn diese 15 Todesopfer oder mehr fordern, wie es beim jüngsten Anschlag in New Orleans der Fall gewesen ist, über viele andere aber gar nicht, dann ist das fast noch bedenklicher. Offenbar wollen sie die meisten Vorfälle aus dem allgemeinen Bewusstsein verdrängen, weil sie auch ihre eigene Mitschuld an der Entwicklung verdrängen wollen. (Mit nachträglicher Ergänzung)
Die Tochter eines britisch-österreichischen Geschäftsmannes transportiere als junger Teenager Botschaften für den holländischen Widerstand.
Viele der folgenden Wünsche werden wohl nicht in Erfüllung gehen, aber man sollte sie trotzdem ungebremst und vorbehaltlos äußern – denn ihre Erfüllung wäre enorm positiv für die Menschen in Österreich, in Europa, in der Welt. Und zumindest am Jahresbeginn darf man ja das Allerbeste hoffen.