Gibt es einen Nutzen der Dekarbonisierung?

Autor: Gerhard Kirchner

Der Wählerwille spielt keine Rolle mehr

Autor: Andreas Tögel

Die Landstraße darf nicht Mariahilf werden!

Autor: Christian Ebner

Andreas Babler: Das Geschäft mit der Empörung

Autor: Daniel Witzeling

Das Sparpotenzial bei der Migration

Autor: Peter F. Lang

„Aufstieg und Fall Europas“ oder „Exil und Rückkehr“?

Autor: Alexander Jansa

Es ist das Mittelmaß, das unsere Demokratie langsam aber sicher zerstört

Autor: Christian Klepej

Digitaler Euro heißt Schritt für Schritt das Bargeld abschaffen

Autor: Elisabeth Weiß

Die Macht-Kartelle

Autor: Josef Stargl

Das Milliarden-Business der sogenannten Hilfsorganisationen

Autor: Peter F. Lang

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Die Gemeindewohnung und die Munition

Ein Mann hat eine Tonne Munition in seiner Wohnung gelagert. Eine g'schmackige Story für den Boulevard. Ob das auch eine strafbare Tat ist, werden noch die Gerichte klären. Für die Allgemeinheit aber viel relevanter ist eine ganz andere Tatsache.

Der Mann hat nämlich als Lager für Waffen und Munition eine Gemeindewohnung verwendet. Gewohnt hat er hingegen anderswo. Und das zeigt einmal mehr, wie sehr Gemeindewohnungen, die ja aus den Steuern aller anderen Bürger finanziert worden sind, heute missbräuchlich verwendet werden. Selbst wenn die Mieter einst Sozialfälle gewesen sein mögen, sind es viele heute nicht mehr.

Es sind Politiker und Funktionäre mit dem richtigen Parteibuch. Es sind Menschen, die sich längst eine andere, repräsentativere Wohnung angeschafft haben. Es sind Menschen, die diese Wohnung heimlich untervermietet haben. Es sind Menschen, die seit vielen Jahren bei einem neuen Partner eingezogen sind.

Aber gezahlt hat immer die Allgemeinheit für ihre Wohnungen. Gleichzeitig steigt die Wohnungsnot für junge Familien gerade in Wien dramatisch an. Angesichts der marktwidrigen Mietregulierung werden viel zu wenig private Wohnmietshäuser gebaut (jeder Bauherr bevorzugt logischerweise den Bau von Büroeinheiten). Gar nicht zu reden von der Dramatik der allein heuer 85.000 in Österreich neu aufgenommenen „Flüchtlinge“, von denen die große Mehrheit nach Asylerhalt sofort nach Wien zieht.

Aber die Rathausbonzen lehnen (ähnlich wie bei den islamischen Kindergärten) jede genauere Kontrolle der Gemeindebauten ab. Sie schwätzen davon, dass sonst die soziale „Durchmischung“ verloren ginge. So verteidigen sie halt mit den billigsten Tricks bis zum letzten die Privilegien einiger Profiteure auf Kosten der Allgemeinheit…

 

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2025 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung