Ein Sieg Rumäniens


"Überraschung, Überraschung": Kaum einer der Kommentatoren, die sich zum Ausgang der rumänischen Präsidentenwahl geäußert haben, hatte in Betracht gezogen, dass der Bukarester Bürgermeister Nicușor Dan den Rechtspopulisten George Simion schlagen könnte. Immerhin hatte Simion in der ersten Runde 41 Prozent der Stimmen erhalten, also fast doppelt so viele wie Dan (21 Prozent). In der Stichwahl aber schlug Dan schließlich Simion mit knapp 54 zu 46 Prozent. weiterlesen

Böhmermann: Der Horror-Clown des Deep States


Rund 2 Millionen Deutsche sehen sich jeden Freitag ab 23 Uhr die von Jan Böhmermann präsentierte Sendung "ZDF Magazin Royal" an. Laut Eigenbeschreibung handelt es sich um eine "amüsante Satire-Show". Was das ZDF und Böhmermann unter amüsant verstehen, haben sie unter anderem in einer Sendung im Februar vergangenen Jahres demonstriert. Damals hatte Böhmermann seine rund 2 Millionen Zuschauer dazu aufgerufen, Andersdenkende zu ermorden. Er forderte sie auf, "einfach mal ein paar Nazis" zu "keulen", also wie krankes Vieh zu töten. Und unter "Nazis" versteht Böhmermann alle, die nicht seiner Meinung sind, sprich: sich nicht dem links-woken Zeitgeist unterwerfen. weiterlesen

Wehe den Besiegten!


Laut den Aufzeichnungen des römischen Geschichtsschreibers Leviticus prägte der gallische Heerführer Brennus im Zuge der Plünderung Roms nach seiner siegreich geschlagenen Schlacht an der Allia am 18. Juli 387 v. Chr. den in die Geschichte eingegangenen Spruch "Vae victis!" Es handelt sich um die auf den Punkt gebrachte Tatsache, dass ein Kriegsverlierer der Willkür des Siegers ausgeliefert ist. "The loser has to fall", wie es die Popgruppe Abba in "The Winner takes it all" besingt.

Michel de Montaigne wiederum verdanken wir folgende Einsicht: "Die Geschichtsschreibung ist der zweite Triumph der Sieger über die Besiegten." Mit anderen Worten: "Der Sieger schreibt die Geschichte", eine Feststellung, die zumindest drei Urhebern zugeschrieben wird: Napoleon Bonaparte, Herman Göring und Winston Churchill.

Die totale Niederlage des Besiegten tritt allerdings erst dann ein, wenn dieser das Narrativ des Siegers übernimmt und – wie das die Deutschen und Österreicher tun – einen regelrechten Schuldkult pflegen und sich in unentwegten Selbstbezichtigungen ergehen. Ein Blick ins Programmheft der "Informationssender" des deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunkts spricht Bände: Unausgesetzt werden Nazischauergeschichten mit einer Besessenheit zelebriert, über die man sich - 80 Jahre danach – nur wundern kann. Henryk M. Broder stellte sinngemäß fest, dass die antifaschistischen Veitstänze umso hysterischer ausfallen, je länger Hitler und seine Spießgesellen tot sind. Nach penibel recherchierten Reportagen über "Hitlers Helfer", "Nazi-Frauen" und "Verbrechen der Wehrmacht" fehlen gerade noch Beiträge über Hitlers Poolpfleger und Eva Brauns Osteopathen.   

Am zurückliegenden 8. Mai, also am 80. Jahrestag der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht, fanden in Deutschland und Österreich wieder groß angelegte Feierlichkeiten statt, die diesen Tag zum "Tag der Befreiung" verklärten. Zweifellos wurden die Insassen der NS-Konzentrationslager und überhaupt alle politisch, rassisch und wegen der "falschen" sexuellen Orientierung Verfolgten durch die siegreichen Alliierten befreit. Viele von ihnen verdankten deren Sieg über die deutsche Kriegsmaschine ihr Leben.

Aber wie verhielt es mit den "ganz gewöhnlichen Deutschen", wie Daniel Jonah Goldhagen sie in seinem Buch "Hitlers willige Vollstrecker" apostrophiert? Konnten auch sie sich befreit fühlen – und, wenn ja, wovon?

Ein Blick in die einschlägigen Chroniken ist allemal hilfreich: Die Alliierten kamen nach ihrem Selbstverständnis natürlich nicht als Befreier, sondern als Sieger nach Deutschland. In der sich in der Folge als antifaschistischer Musterstaat gerierenden "DDR" wurde der 8. Mai allerdings stets als Tag der Befreiung gefeiert, da man sich schließlich als Kreatur der siegreichen Sowjetunion verstand. In der Bundesrepublik dagegen war erst mit der berühmten Rede von Richard von Weizsäcker anno 1985 offiziell von Befreiung die Rede. Davor hieß es "Zusammenbruch" oder "Stunde null". In Österreich wurde die Moskauer Deklaration vom 30. Oktober 1943, in der das Land von den Alliierten zum ersten Opfer der nationalsozialistischen Aggression erklärt wurde, lange Zeit als Carte blanche verstanden, um sich aus der Verantwortung für die Verstrickung in NS-Verbrechen zu stehlen.

Deutschen und Österreichern, die in den Jahren 1945/46 von den Siegern vertrieben, ausgeplündert, misshandelt und vergewaltigt wurden, zu erklären, "befreit" worden zu sein, ist an Zynismus kaum zu übertreffen. Wir reden von immerhin bis zu 14 Millionen Vertreibungsopfern, die faktisch ihre gesamte Habe verloren, davon drei Millionen allein in der Tschechoslowakei. Viele dieser Menschen haben die Vertreibung nicht überlebt.

Die Konstanzer Historikerin Miriam Gebhardt hat in ihrem Buch "Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs" umfangreiche Untersuchungen zum Thema angestellt und erschreckende Erkenntnisse zutage gefördert. So fielen allein in Berlin rund 100.000 Frauen Vergewaltigungen durch Rotarmisten zum Opfer. Die spätere Ehefrau von Kanzler Kohl, Hannelore Renner, teilte als 13-Jährige (!) das Schicksal einer Massenvergewaltigung, die sie schwer verletzt und lebenslänglich traumatisiert überlebte.

Doch nicht nur Sowjets ("…komm Frau!") vergingen sich an deutschen Frauen, sondern – was weit weniger bekannt ist - auch die Sieger im Westen: Amerikaner, Briten und Franzosen. Miriam Gebhard zählt rund 190.000 Vergewaltigungsfälle allein durch US-GIs. Auch Misshandlungen, Plünderungen, willkürliche Verschleppungen, Uhren- und Fahrraddiebstähle durch Soldaten der Siegermächte standen 1945/46 auf der Tagesordnung.

Hier geht es nicht um einen Versuch zur Relativierung der Kriegsschuld (die ohnehin außer Frage steht) oder um eine Gegenüberstellung und Aufrechnung von Opferzahlen. Schuld und Leid sind nämlich stets individuell, niemals kollektiv zurechenbar. Bodycounts verbieten sich allein schon deshalb. Daher ist es Ausdruck einer haarsträubenden Geschichtsvergessenheit, wenn man den bedauernswerten Opfern gewalttätiger Übergriffe, von Mord und Totschlag an ihren Lieben, von Vergewaltigung und Raub zumutet, den Startschuss zu diesen Untaten als "Tag der Befreiung" zu begreifen. Um nicht mehr und nicht weniger als das festzuhalten, geht es in diesem Beitrag.

Mit dem Sieg der Alliierten im Mai 1945 wurde ein bösartiges Unrechtsregime beseitigt, das vielen Menschen Freiheit, Eigentum oder gar das Leben nahm. Für sie oder ihre Hinterbliebenen war und ist der 8. Mai zweifellos der Tag der Befreiung. Für viele Millionen "ganz gewöhnliche Deutsche" war er das indes ganz sicher nicht! 

Viel ist dieser Tage von künstlicher Intelligenz die Rede. Es ist bezeichnend für den Informationswert dieser Werkzeuge - konkret geht es um den Microsoft-Copilot -, wenn zwar bereitwillig Auskunft über den Missbrauch russischer Frauen durch die deutsche Soldateska 1941-1944 gegeben wird, auf die Frage nach der Vergewaltigung deutscher Frauen durch alliierte Soldaten die Antwort aber lautet: "Ich kann leider nicht über dieses Thema sprechen. Tut mir leid."

Deutsche taugen in diesem Kontext offenbar nur als Täter, nicht aber als Opfer. Wehe den Besiegten!

 

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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Warum musste sich jeder 1945 befreit fühlen?


Als Zeitzeuge – ich war heute vor 70 Jahren am 15. Mai 1955 im Belvedere-Garten auf der Prinz-Eugen-Straßenseite unter den jubelnden Massen dabei – finde ich die Geschichtsverdrehung unerträglich. Wer befreit wird, muss eine solche Befreiung auch empfinden. Und das war fürs erste bei hunderttausenden Österreichern in den April- und Mai-Tagen 1945 sicherlich nicht der Fall. Kein Freiheitsgefühl, sondern größte Angst herrschte in den Wiener Bezirken und in den Familien. Schon die ersten Tage der "Befreiung" durch die Russen zeigten, dass die Angst berechtigt war. Vergewaltigungen und Raub waren an der Tagesordnung. weiterlesen

Sozialdemokratische Selbstreflexion


Der immanente Machtanspruch dringt der SPÖ in Wien nahezu aus allen Poren. Dieses Selbstverständnis ist jedoch problematisch. Trotz des relativen Wahlerfolges mit einem Verlust von nur rund zwei Prozentpunkten scheint im Unbewussten einiges in Bewegung zu geraten. Der rote Anteil in der Wiener Seele, frei assoziiert mit dem Werk von Erwin Ringel "Die österreichische Seele", scheint langsam, aber zunehmend zu verblassen. Wahrscheinlich hat der weltberühmte Psychoanalytiker Sigmund Freud nicht ohne Grund elementare Erkenntnisse für seine Neurosenlehre aus seiner praktischen Arbeit in Wien gezogen. Selbst der Seelenforscher Ringel beschreibt Österreich als Brutstätte der Neurosen. Er sah den österreichischen Durchschnittsbürger als aggressiven Untertanen, der "nach oben buckelt und nach unten tritt". weiterlesen

Wie eine neue Außenpolitik aussehen müsste


Unsere österreichische Außenpolitik war seit dem Staatsvertrag immer darauf bedacht, ein gutes Bild nach außen zu schaffen, Österreich als Herd der Friedfertigkeit erscheinen zu lassen, der Herrschaft des Rechtes, des Völkerfriedens, der Zusammenarbeit der Staaten und Völker und als Friedensvermittler zu präsentieren. Schön und gut. Aber wo sind da die österreichischen Eigeninteressen geblieben? weiterlesen



Wenn zwei das Gleiche tun, so ist es nicht dasselbe


Man stelle sich vor, Viktor Orban schickte sich an, Vorbereitungshandlungen zum Verbot einer der mit seiner regierenden Gruppierung "Fidesz" konkurrierenden Partei zu treffen. Nehmen wir an, er ließe die oppositionelle "Demokratische Koalition" (DK) zum staatgefährdenden Verdachtsfall erklären, nachrichtendienstlich überwachen und verfolgen. Nicht auszudenken, was die Hauptstrommedien in Deutschland in diesem Fall aufführen würden! Es gäbe Sondersendungen in den öffentlich-rechtlichen Medien, "Spiegel" und "Stern" kämen mit Extraausgaben heraus und Annalena B. würde, hätte sie noch etwas zu plaudern, Ungarn möglicherweise den Krieg erklären. weiterlesen

Stagflationspolitik in der Anti-Wettbewerbs-Union


Das zentrale Anliegen der Geld- und Finanzpolitik(er) in der Kredit- und Schuldenpyramiden-Union ist eine günstige Finanzierung der Staatsschulden für die Zwangsumverteilung in der Günstlingsordnung und im Vollkasko-Versorgungsstaat (mit offenen Grenzen!). Die machtorientierte Geldmengen- und Zinsmanipulation, die Inflationspolitik und die Politik der negativen Realverzinsung, ist eine Entschuldungspolitik der Geldsozialisten in der Enteignungsunion. Die Folgen sind eine gigantische Umverteilung von Einkommen und von Vermögen, Preissteigerungen sowie Stagnation/Rezession. weiterlesen

Skandal - er hat „Umvolkung“ gesagt!


Die Grundschulen in Wien sind inzwischen fest in islamischer Hand. Während der Anteil der Christen auf nur noch 34,5 Prozent zurückgegangen ist und Konfessionslose 23 Prozent ausmachen, bekennen sich 41,2 Prozent der Schüler zum Islam. Um einzuschätzen, was das für die Zukunft der Stadt bedeutet – die Schüler von heute sind schließlich die Wahlberechtigten von morgen – braucht man keine Kristallkugel zu bemühen. weiterlesen

Die tickende Uhr der muslimischen Parallelgesellschaften


Es ist kein großer Knall, vor dem wir Angst haben müssen. Es ist das stete Ticken einer Uhr, das unsere Demokratie bedroht – nicht mit einem Schlag, sondern mit vielen kleinen Nadelstichen. Einer davon sitzt besonders tief: die extreme demografische Verschiebung in unseren Volksschulen. In Wien – der einstigen Residenzstadt des christlichen Abendlandes – sind muslimische Kinder bereits die Mehrheit. Es ist kein Einzelfall, kein Ausreißer. Es ist Vorbote einer gesellschaftlichen Transformation, die man lange ignorieren, nun aber nicht mehr schönreden kann. weiterlesen

Abgehängt und Pleite – in Wien wächst nur mehr der Islam


Am Wochenende wählt Wien – und niemals zuvor stand es schlechter um die Bundeshauptstadt. Noch heuer wird Wien 15 Milliarden Euro Schulden haben – doppelt so viel wie 2018, als Michael Ludwig Bürgermeister wurde. Wien hat mit 11 Prozent die höchste Arbeitslosenrate, und mit 33.000 Euro die niedrigsten Jahreseinkommen in Österreich. Wenn in Wien etwas boomt, dann die Anzahl muslimischer Bürger. weiterlesen

Können Atomkraftwerke preiswert gebaut werden?


Wenn über Kernkraft Mitteilungen gemacht werden, sind es meist mehr oder weniger Horrormeldungen: Baukosten verdreifacht, Bauzeit 15 Jahre, Endlagerproblem nicht gelöst, teure Stromproduktion, Kernenergie verhindert grüne Energie und so weiter. Als Beispiele dazu werden die neuen Reaktoren in Olkiluoto und Flamanville genannt. Aber vor allem wird das Thema Kernkraft in den meisten Medien vermieden. Leider sind es nicht nur die Medien, die einen Eiertanz um Atomkraft praktizieren, auch auf den Universitäten ist es eher ein Thema, über das man schweigt. weiterlesen

Warum uns die Künstliche Intelligenz nicht das Denken abnehmen wird


In der Zeichentrickserie "Peppa Wutz" kommt die Figur eines Papageis namens "Polly Piepmatz", eines sogenannten Plapper-Papageis, vor. Auf die Frage von Peppa, dem Hauptcharakter der Serie, warum Polly alles nachspricht antwortet ihre Mutter "Mama Wutz": "So sind Papageien". In der aktuellen politischen Situation von der Bundesebene bis hin zu den Wien-Wahlen und darüber hinaus hat man das Gefühl, dass es sich bei manchen Politikern aller Couleurs und ebenso bei den echolalierenden Mitbürgern um eine derartige Spezies handelt. Inhalte poppen gesellschaftlich oder medial auf und werden dann unreflektiert im konditionierten Reflex – frei nach dem russischen Physiologen Pawlow – reproduziert. weiterlesen

Flüchtlingslager anderswo, Gemeindewohnung in Wien


Vom Flüchtlingslager in der Türkei und Griechenland in die Gemeindewohnung in Wien: Was für eine Verbesserung der Lebenslage! Von kargen Sachleistungen im Lager zur Rundumversorgung im Sozialnetz des Roten Wien mit großzügigem arbeitslosen Geldeinkommen, Grundversorgung vom ersten Tag an und nach großzügiger Anerkennung eines Flüchtlingsstatus mit "Mindestsicherung", weiters mit voller ärztlicher Versorgung vom ersten Tag an und weiterer fürsorglicher Flüchtlingsbetreuung durch Hilfsorganisationen einschließlich kostenloser Beistellung von Rechtsberatern, Übersetzern, Anwälten bis zu Psychotherapeuten sowie von Schulungen und Kursen. weiterlesen

Die hysterische Gesellschaft


Der Begriff Hysterie ist seit Hunderten Jahren in Gebrauch. Schon in alten Papyri und bei antiken Autoren wurden unter Hysterie extreme Gefühlsausbrüche beschrieben. Im Mittelalter galt Hysterie als Zeichen teuflischer Besessenheit, und Sigmund Freud betrachtete sie als neurotische Störung. Immer wurde sie aber unmittelbar mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht. Heutzutage wird das Adjektiv "hysterisch" im allgemeinen Sprachgebrauch mit schrill, übertrieben, emotional, anstrengend, geltungssüchtig, oberflächlich, unangenehm etc. verknüpft, aber nicht mehr exklusiv mit Frauen, sondern zunehmend auch mit Männern assoziiert. weiterlesen

Österreich soll zum „sicheren Hafen“ für verfolgte US-Wissenschaftler werden


Behaupte noch einer, sozialistische Politiker hätten keinen Sinn für Humor! Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) beweist nämlich soeben das Gegenteil. Sie möchte US-amerikanischen Wissenschaftlern und Studenten in Österreich einen "sicheren Hafen" bieten – offenbar, um sie vor den grausamen Nachstellungen Donald Trumps zu bewahren, der sich erfrecht hat, den woken Umtrieben an vom Staat mitfinanzierten Universitäten den Kampf anzusagen. weiterlesen

Der Handelskrieg kennt nur Verlierer (mit Ausnahme der Bürokratie)


Präsident Trump hat mit seiner Zollpolitik weltweit für Aufregung gesorgt. Im Zuge der zum Teil geradezu hysterischen Kommentare geraten jedoch allzu oft verschiedene Aspekte durcheinander: Handelsbilanzen (bzw. deren Ungleichgewichte) einerseits und Zölle andererseits. weiterlesen

Starke Frauen: Giorgia und Mette


Im Kreis der europäischen Regierungschefs gibt es zwei Ministerpräsidentinnen, die im Unterschied zu ihren hyperventilierenden männlichen Kollegen gelassen, entschieden und selbstbewusst auf Donald Trump reagieren: die dänische Sozialdemokratin Mette Frederiksen und die italienische Nationalkonservative Giorgia Meloni. Beiden wissen, was auf dem Spiel steht. weiterlesen

Das Denken: Ende oder Anfang der Philosophie?


Fragen wir einen Sänger, was Singen ist, wird er uns antworten: ausprobieren, nicht darüber studieren. Fragen wir einen Menschen, was Denken ist, wird er uns mit seiner Antwort noch tiefer beschämen:  Es ist das, was Du alle Tage die allermeiste Zeit tust und ausführst. Solltest Du aber dein denkendes Tun noch nicht bemerkt haben, wäre ein willkommener Anlass gegeben, mit dem Ausprobieren zu beginnen. weiterlesen

Gibt es einen Nutzen der Dekarbonisierung?


Was hat die Dekarbonisierung bisher für die Bewohner unseres Planeten gebracht?

  • Für alle jene, die versuchen, sich überstürzt dem Pariser Klimaziel zu nähern, exorbitante Stromkosten.
  • Für die mehr pragmatischen Erdenbürger, eine Steigerung des CO2 in der Atmosphäre verbunden mit niedrigen Stromkosten. weiterlesen

Der Wählerwille spielt keine Rolle mehr


In Deutschland und Österreich ist gegenwärtig dasselbe Phänomen zu beobachten: Obwohl es in beiden Ländern solide Mehrheiten rechts der politischen Mitte gibt, wird linke Politik gemacht. Die politische Klasse schert sich inzwischen offenbar keinen Deut mehr um den Willen des Elektorats. Was alleine zu zählen scheint, ist – in Deutschland wie in Österreich – , dass machtversessene Alphamännchen Kanzler werden wollen. Koste es die Wähler, was es wolle. weiterlesen

Die Landstraße darf nicht Mariahilf werden!


Die Landstraßer Hauptstraße ist eine beliebte Einkaufsstraße, eine lebenswerte Wohngegend und ein guter Standort für Unternehmen. Auf der Straße gibt ein gut funktionierendes Miteinander von Fußgängern, Autofahrern und vereinzelten Radfahrern. weiterlesen

Andreas Babler: Das Geschäft mit der Empörung


Die Bundesregierung hat sich kaum konstituiert, schon geht es der neue Vizekanzler und Medienminister richtig an. Nicht etwa der gebührenfinanzierte ORF und dessen Reform kommen in den Fokus des frisch gebackenen Regierungsmitgliedes, sondern ein Format des Privatsenders ATV, der mittlerweile zum Reich des verstorbenen Medienmoguls und einstigen "Bunga-Bunga"-Königs Silvio Berlusconi gehört, hat es dem Neo-Vizekanzler angetan. Das "Geschäft mit der Liebe" erhält die volle Aufmerksamkeit Bablers. weiterlesen

Das Sparpotenzial bei der Migration


Wenn jetzt aufgrund von hohem Defizit und hoher Staatsverschuldung ein staatliches Sparprogramm notwendig ist, dann darf dabei nicht nur bei Österreichern gespart werden, dann muss das auch für die Ausgaben für Asyl und Migration gelten. Die Regierungen in Bund und Stadt Wien sind bisher aber mit Angaben über diesbezügliche konkrete Maßnahmen noch säumig. weiterlesen

„Aufstieg und Fall Europas“ oder „Exil und Rückkehr“?


Der frühere slowenische Premierminister Lojze Peterle ist als erster demokratisch gewählter Premierminister und Übergangspremier vom Sozialismus zur freien Marktwirtschaft eine der zentralen Figuren in der modernen Geschichte unseres Nachbarn Sloweniens. Peterle war der Mann, der Slowenien in eine neue Ära führte – weg vom Sozialismus, hin zu Demokratie, freier Marktwirtschaft und europäischer Integration. Er wird am kommenden Sonntag in Wien auftreten. weiterlesen

Es ist das Mittelmaß, das unsere Demokratie langsam aber sicher zerstört


Vor wenigen Tagen, am Josefitag 2025, hat der deutsche Bundestag eine weitreichende Grundgesetzänderung beschlossen. Die »Schuldenbremse« tritt außer Kraft. Eine ungeheure Summe an Krediten wird die Bundesrepublik, Österreichs wichtigsten Handelspartner, über unabsehbare Zeit in ein schwarzes Finanzloch stürzen. 500 Milliarden Euro sind dabei als »Sondervermögen« für infrastrukturelle Maßnahmen und »für Klimaschutz« geplant, der Rest auf die Billion – das soll die Gesamtmenge dieses Fiatgelds sein –, steht auf Abruf für Rüstungsausgaben bereit. weiterlesen

Digitaler Euro heißt Schritt für Schritt das Bargeld abschaffen


EU-Kommissionspräsidentin Van der Leyen: "Wir werden private Ersparnisse in dringend benötigte Investitionen umwandeln." Ja, die EU will nur unser Bestes – und das ist unser (bereits versteuertes) Geld. weiterlesen

Die Macht-Kartelle


Die an einer Entschuldung der Staaten der Eurozone orientierte Geldpolitik der EZB (eines Kartells von Notenbanken), die an einem europäischen Richterrecht, das die staatliche Gesetzgebung entmachtet, orientierte Migrationspolitik sowie eine antimarktwirtschaftliche Politik der Institutionen des Staatenverbund-Kartells EU und eine Politik der Etatisten in allen Regierungsparteien (mit einem gestörten Verhältnis zu einer Unternehmerwirtschaft) bewirken eine gigantische Zwangsumverteilung von Einkommen und von Vermögen und Wohlstandsverluste für die Bürger. weiterlesen

Das Milliarden-Business der sogenannten Hilfsorganisationen


Es geht es um Hunderte Millionen Euro, ja sogar einen Milliardenbetrag an staatlichen Förderungen, kombiniert aus Bundes- und aus Länderbudgets, vor allem aus Wien. Spenden spielen nur eine untergeordnete Rolle. weiterlesen

Geänderter Zeitgeist: Kanonen statt Butter!


Der vor drei Jahren ausgebrochene Krieg In der Ukraine hat uns Europäern schlagartig klargemacht, "warum wir wieder lernen müssen, mit dem Krieg umzugehen". So lautet der Untertitel des vom österreichischen Militärberater Franz-Stefan Gady verfassten Buches Die Rückkehr des Krieges. weiterlesen


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